Freitag, 11. Juni 2010

[ipt] SOA Forum Part I

Am 9. Juni 2010 besuchte ich in Zürich das SOA Forum der [ipt]. In diesem Eintrag will ich über den Vortrag der Gartner Gruppe (Massimo Pezzini) zum Thema „Now that SOA is For Real, What do We Do with It?“ berichten.

Als Haupttreiber für SOA hat Massimo IT Kostenreduktion, das Bewältigen von plötzlichen und unerwarteten Änderungen und Geschäftsprozesseffizienz genannt. Weiter betont er, dass SOA ein Architekturkonzept und keine Technik ist. Dies wurde anhand der Gartner SOA Definition illustriert, welche das Ziel hat, dass die Schnittstelle die Geschäftslogik repräsentiert. Diese Architektur ist zusammen mit den Gartner SOA-Use-Patterns (Beschreibung) die Grundlage zur Effizienzsteigerung in der IT.

Weiter sind eine Planung, eine SOA-Governance und ein vorausschauendes Handeln notwendig. Besonders die Governance trägt wesentlich zu Erfolg einer SOA bei. So sind Richtlinien und Werkzeuge zum Arbeiten mit einer SOA zu definiert. Daraus ergibt sich unter anderem ein Werkzeugkasten mit Assets, welche wiederverwendet werden können. Die Auswirkungen dieser Assets sind die anfangs genannten SOA-Hauptreiber.

Eine wichtige Bremse für SOA ist der Payback. So beginnt dieser erst nach 12-24 Monaten, wodurch hohe Anfangsinvestitionen entstehen. Durch die bereits erwähnten Massnahmen lässt sich auch der Payback vermindern. Doch wer sich für eine SOA entscheidet, muss langfristig denken.

Die Gartner SOA-Design-Pattern lassen sich mit dem SOA-Maturity-Model vergleichen. So zeigen beide eine Evolution der SOA-Umgebung. Da nach Gartner SOA auf dem Weg zur Maturität ist, darf man gespannt sein, wie es sich weiterentwickelt und wie stark Standardisierungen dies unterstützen.

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